News - >Mitarbeiterumfrage

Umfrage Mitarbeiter Gemeinde Birsfelden

Die FDP Birsfelden wird selbst aktiv!

Ausgangslage

Aufgrund der einseitigen Orientierung durch den Gemeinderat über die personellen Konsequenzen der Verwaltungs-Reorganisation im Herbst 2009 formulierte die FDP am 14.12.2009 folgenden Antrag:

 

„Die FDP stellt den Antrag, dass eine Kommission, vorzugsweise die Geschäftsprüfungskommission, die Sachlage untersucht und der Bevölkerung bis zur ersten Gemeindeversammlung 2010 einen detaillierten Bericht vorlegt. In diesem Bericht wird erwartet, dass Betroffene und insbesondere die Angestelltenvertretung im Gleichgewicht zum Gemeinderat zu Wort kommen.“

 

Die Antwort des Gemeinderates

In der gemeinderätlichen Antwort vom 30. November 2011 (2 Jahre nach dem Einreichen des Antrags!) wird erwähnt, dass der FDP-Antrag kein Antrag gemäss § 68 des Gemeindegesetzes sei. Damit falle dieser Antrag nicht in die Kompetenz der Gemeindeversammlung.  Der Gemeinderat habe am 22. November 2011 beschlossen, dass der FDP-Antrag an der Gemeindeversammlung vom 19. Dezember 2011 unter dem Traktandum „Diverses“ mündlich beantwortet wird. Dies ist jedoch in einer für uns nicht zu akzeptierenden Art und Weise geschehen. Der Gemeindepräsident erwähnte in einem Satz und kaum hörbar, dass die FDP zu diesem Thema ein Schreiben erhalten habe. Wir sind weiterhin der Meinung, dass unser Antrag rechtens ist und die darin geforderte Untersuchung in die Verantwortung der Gemeindeversammlung fällt.

 

Nicht locker lassen – grosser Rücklauf

Darauf hin wurde die FDP von unzähligen Bürgerinnen und Bürgern gebeten, die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen. Wir haben uns daher dazu entschlossen, den seit 2009 aus der Verwaltung ausgeschiedenen Personen einen Fragebogen mit Fragen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zuzustellen. Zwei Drittel der Angeschriebenen haben nicht nur die einzelnen Felder ankreuzt, sondern darüber hinaus ihre Erlebnisse beschrieben. Wir publizieren nachfolgend die anonymisierten Ergebnisse.

 

 

Kommentar

In unserem ursprünglichen Antrag ging es um eine ausgewogene Darstellung der Personalsituation auf der Verwaltung. Es sollten beide Seiten, der Gemeinderat wie auch die Arbeitnehmer, zu Wort kommen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir das Umfrageresultat als Zusammenfassung und unkommentiert. Wir erachten es als unsere Pflicht, selbst tätig zu werden, wenn wir das Gefühl haben, dass unsere Anliegen nicht ernst genommen werden. Wir hoffen, den betroffenen Personen mit unserer Umfrage Gelegenheit geboten zu haben, die Geschehnisse aus ihrer Optik darzulegen.

 

Der aktuelle Gemeinderat wurde mit der Auswertung dieser Arbeit weder konfrontiert noch zu einer Stellungnahme eingeladen.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse.

FDP Birsfelden
Die Auswertung1

 

Art

Anzahl

%

Versand

31

 

Rücklauf

20

62.00%

 

 

 

1. Grund

 

 

Austritt auf eigenen Wunsch

14

28.00%

Auf Wunsch Gemeinde

3

6.00%

Pensionierung auf eigenen Wunsch

2

4.00%

Pensionierung auf  Wunsch Gemeinde

1

2.00%

 

 

 

2. Wurden Sie zu einem Austrittsgespäch eingeladen?

Ja

3*

6.00%

Nein

15

30.00%

keine Angaben

2

4.00%

 

 

 

3. Falls ja, was waren Ihre Eindrücke?

Gespräch war gut

2*

4.00%

Gespräch war unbefriedigend

2*

4.00%

keine Angaben

16

32.00%

 

 

 

4. Haben Sie beim Austritt ein Arbeitszeugnis erhalten?

Ja

13*

26.00%

Nein

5

10.00%

keine Angaben

2

4.00%

 

 

 

5. Waren Sie mit dem Arbeitszeugnis einverstanden?

Ja

12*

24.00%

Nein

3*

6.00%

keine Angaben

5

10.00%

 

 

In den Bemerkungen wurde hervorgehoben, dass die Gemeinde Birsfelden grundsätzlich ein guter Arbeitgeber gewesen sei und man gerne hier gearbeitet habe. Einige Personen bedauerten es, dass die Zusammenarbeit mit einzelnen Gemeinderäten von Misstrauen und Angst um den Arbeitsplatz geprägt war und man sich davor fürchtete, kritische Stellungnahmen zu Sachgeschäften abzugeben. Bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses wurde vielfach auf die mangelhafte bis inexistente Kommunikation hingewiesen.

 

 

1Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; die Angaben wurden nicht qualitativ überprüft.

 

*weil gewisse Personen bei der Frage 2 resp. 4 keine Angaben gemacht, die Frage 3 resp. 5 jedoch beantwortet haben, stimmt das Total hier nicht überein.